| wie alles begann |
Wie wohl alle guten Ideen beruht auch der Gedanke an eine Bandgründung auf einem soliden Fundament aus Schnaps und Bier! September 2000, wir befinden uns auf dem größten Trinker-Volksfest im Grönegau. Vereint durch den Glauben an die gleichen Rockheroen finden sich vier junge Schüler (1 Schlagzeug, 3 Gitarren) vor der Theke am Breakdancer zusammen und beginnen zu philosophieren. Es dauert nicht lange und die diversen Hirnwindungen entwickeln die Formation einer Band... Einige Tage später treffen sich die Jungs im Wohnzimmer des Schlagzeugers wieder, der ab nun, dank großzügiger Eltern, Großeltern (und Nachbarn?) als Proberaum fungieren soll. Noch ein wenig unsicher macht man sich an die ersten Klassiker wie "House of the Rising Sun" und "Paranoid". Die endgültige Verteilung der Instrumente wird geregelt und dank der noch viel vorhandenen Freizeit entwickelt sich das Song-Reportoire rasch... Zwei Jahre später. Man ist besser geworden, traut sich aber noch nicht. Die Zukunft der Band ist ungewiss, da sich Lead-Gitarrist Florian nach seinem Zivi für ein halbes Jahr nach Dublin absetzen möchte. Aber aufhören ohne je vor Publikum gespielt zu haben? Kommt nicht in Frage, denkt sich Flori und organisiert zum März '03 im Abseits den ersten (und doch nicht letzten) Auftritt der Band. Die Nervosität wächst und zum Schluss wird das mittlerweile auf zwei Stunden angewachsene Programm fast täglich geübt. Fehlt nur noch eins: "Die Band" benötigt einen gescheiten (, nicht zu komplizierten und philosophischen) Namen. Kurz nach Silvester überkommt beim Proben Florian (, wieder einmal im Suff,) eine geniale (?) Eingebung: "Sugar in the Morning"!!! 15.03.03, Abseits. Der Puls aller Bandmitglieder liegt bei 220. Dank des Eintrittpreises von nur einem Euro ist der Schuppen gerammelt voll. Die ersten Songs des Abends werden gespielt und gespannt erwarten die vier das Echo des Publikums... Unglaublich! Es wird geklatscht, getanzt und gejubelt! Die Selbstsicherheit steigt mit jeder Minute und zum Schluss hat man den bis heute wohl schönsten aller Auftritte hinter sich gebracht. Nun ist man sich sicher. Aufhören kommt nicht in Frage. Auch wenn die Zeitungen vom "ersten und letzten Auftritt" sprechen, soll die Bandgeschichte weitergehen (Totgesagte leben länger)! Bis heute konnten dem Abseits-Abend noch einige Gigs hinzugefügt werden und wir alle hoffen, dass trotz mangelnder Probezeiten noch viele Events folgen werden. Keep on Boogie! |